Creatin Kur – Worauf sollte man achten?

Neben dem Protein ist Creatin die beliebteste Nahrungsergänzung. Grund dafür ist der verbesserte Kraftaufbau, aber auch Pump und Masse wachsen an. Wie führt man eine Creatin Kur richtig durch und welche Supplemente sind dabei vorteilhaft?

 

Das ist Creatin

Als organische Säure ist Creatin in der Lage, den Körper mit Energie zu versorgen. Es ist einerseits in bestimmten Mengen in Fisch und Fleisch enthalten, andererseits wird es auch vom Organismus selbst produziert. Viele Jahre schon ist es als Creatinmonohydrat ein Verkaufshit, denn es erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit und sorgt für signifikante Muskelzuwächse. Aber wie funktioniert das?

Creatin Kur zum Muskelaufbau
Creatin Kur zum Muskelaufbau

Zum Arbeiten benötigt die Muskulatur Energie. Unter anderem durch die Aufspaltung des Moleküls Adenosintriphosphat (ATP) wird diese Energie zur Verfügung gestellt – demzufolge bedeutet mehr ATP auch mehr Kraft. Die organische Säure Creatin fördert die Erzeugung von ATP und generiert so spürbare Kraftzuwächse. Darüber hinaus wird durch die Creatin Einnahme die Einlagerung von Wasser und Nährstoffen in die Muskelzellen gefördert, so dass die Muskeln als Folge der Supplementierung voller, praller und größer erscheinen.

Allerdings ist dieser Effekt nicht unbedingt von Dauer – nach dem Absetzen des Creatins verringern sich der ATP-Schub sowie die Wassereinlagerungen. Deshalb sollte man auch annehmen, dass die ununterbrochene Einnahme eine Voraussetzung langfristiger Erfolge ist – aber immer noch ist eine phasenweise Konsumierung im Rahmen einer Creatin Kur üblich.

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Dauerkonsum vs. Creatin Kur

Sportmedizinische Studien sowie dieser Creatin Test zeigen, dass die dauerhafte Supplementierung von Creatin keine negativen Folgen hervorruft. Nichtsdestotrotz raten die Experten zur Creatin Kur. Sie präferieren mehrwöchige Einnahmezyklen, die sich mit Wochen ohne Supplementierung von Creatin abwechseln. Andersartige Vorteile ergeben Creatin-Kuren zunächst nicht, sodass eine Supplementierung neben Kraftsportlern auch Fußballern, Radfahrern, Eishockeyspielern usw. empfohlen werden kann, die von einer kontinuierlichen Creatin-Supplementierung profitieren wollen.

Andererseits sprechen Athleten von Zeit zu Zeit nach langem, ununterbrochenem Creatinkonsum von gewissen körperlichen Gewöhnungsprozessen, die mit einer vermeidlich zurückgehenden Wirkung des Creatins einhergehen. Dabei sind Gewöhnungserscheinungen tatsächlich vollkommen ausgeschlossen.

Sie treten nur auf, wenn eine Rezeptorensättigung eintritt: Der Begriff steht für Gewöhnung, die durch ein Ankoppeln des jeweiligen Wirkstoffs an körpereigene Rezeptoren erfolgt – so wie es z.B. bei Hormonen der Fall sein kann. Aber Creatin koppelt sich an die Rezeptoren nicht an. Zudem sind die zuweilen zitierten Nieren- und Leberschädigungen in Studien mit professionellen Athleten nie nachgewiesen worden. Wo also liegen dann die Vorteile einer Creatin Kur?

 

Das Für und Wider

Creatin Kur zur Steigerung der Schnellkraft
Creatin Kur zur Steigerung der Schnellkraft

Maßgeblich sind die individuellen sportlichen Ziele: Wer ein Plus an Maximal- oder Schnellkraft mit mehr Muskelmasse erreichen will, sollte Creatin konsumieren. Für Athleten in der Definitionsphase, deren Ziel es ist, das Erscheinungsbild ihrer Muskulatur detailliert herauszuarbeiten, ist die Supplementierung vollkommen kontraproduktiv, weil Muskeln und Sehnen von den Wassereinlagerungen in gewissem Maße überdeckt werden.

Weil sich im Bodybuilding Definitions- und Massephasen miteinander abwechseln, ist eine hochwirksame Creatin Kur das A und O innerhalb der Masseaufbauphase. In deren Verlauf sorgt Creatin für mehr Muskeln, die in der creatinfreien Definitionsphase wunderbar herausgearbeitet werden können.

 

Die Creatin-Kur und danach

Eine geplante Creatin Kur über beispielsweise sechs Wochen wird von einer ebenso langen Phase ohne Creatin abgelöst. Während der Creatin Kur ist die früher empfohlene Ladephase unnötig, weil der Organismus ohnehin übergroße Creatinmengen nicht speichern kann. Vielmehr empfehlen sich hochwertige Creatinpräparate wie Kre Alkalyn.

Bei Kre Alkalyn handelt es sich um gepuffertes Creatinmonohydrat, das schnell und umfänglich vom Körper verwertet wird. Eine gleichmäßige und kontinuierliche Einnahme von drei bis sechs Gramm Creatin, verteilt auf drei bis vier tägliche Gaben, bildet den Schwerpunkt der Creatin Kur. Dazu funktioniert zugegebener Traubenzucker als sogenannte Transportmatrix. Während der Creatin Kur muss viel Wasser – vier bis sechs Liter täglich – getrunken werden. Nach der Creatin Kur kommt dem konsequenten Training, der gesunden, protein- und kohlenhydratreiche Ernährung und einer ausreichenden Regeneration erhöhte Bedeutung zu.